Richtig angezogen im Winter
Zwiebelprinzip kennt jeder – aber wie setzt man es beim Laufen konkret um?
Die goldene Regel: Zieh dich so an, als wäre es 10 Grad wärmer als das Thermometer zeigt. In den ersten Minuten darfst du leicht frösteln – beim Laufen wirst du schnell warm.
Schicht 1 (Baselayer): Enganliegendes Funktionsshirt, das Schweiß abtransportiert. Keine Baumwolle – die wird nass und kühlt aus. Merinowolle oder Synthetik sind die richtige Wahl.
Schicht 2 (Isolation): Ab unter 5 Grad kommt eine leichte Laufjacke mit Fleece oder Softshell dazu. Sie sollte atmungsaktiv sein, sonst staut sich die Wärme.
Schicht 3 (Schutz): Bei Wind und Regen eine dünne, wind- und wasserabweisende Jacke. Eine vollständig wasserdichte Hardshell ist für die meisten Winterläufe übertrieben – du schwitzt drunter mehr als der Regen von außen nässt.
Kopf und Hände nicht vergessen. Über den Kopf verlierst du viel Wärme – eine dünne Laufmütze macht ab 5 Grad einen enormen Unterschied. Leichte Handschuhe ab 3 Grad. Reflektierende Elemente sind im Winter Pflicht: Es wird früh dunkel.